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Veränderung
nach Therapie: Dieser vierjährige
Knabe war ein typischer Fall aus unserer täglichen Praxis. Schwierige Frühphase
mit Schreien, Spucken und Stillproblemen, diskrete Entwicklungsverzögerung
mit einigen Monaten Physiotherapie, dann "war alles o.k." (wie fast
immer um den ersten Geburtstag). Schließlich auffällig im Kindergarten,
deshalb jetzt Vorstellung: Es säße nur immer ganz ruhig im Eck, habe
kaum Kontakt, Angst vor allem Neuen, v.a. auch Treppen, Schaukel etc. Manchmal
unmotivierte Wutanfälle. Er wolle nicht malen, basteln etc. "Klassischer"
klinischer Befund mit nicht altersentsprechender Balance, ausgeprägtem hochcervicalem
Druckschmerz und Bewegungseinschränkung des Kopfes beim Neigen, "Schlappe"
Haltung und Hypotonie der Schultermuskulatur, ausgeprägte BWS-Kyphose.
Das Röntgenbild (..03_1) zeigt eine Annäherung des Proc.spinosus C2
ans Occiput und eine Kopfanteversion, was zur Haltung paßte. Behandelt
über den Dornfortsatz C2. Kontrolle 3 1/2 Monate später: Die
Mutter berichtete, daß der Junge "eine Woche extrem anstrengend"
gewesen sei. Einige Tage später sei sie von der Kindergärtnerin angespochen
worden, weil der eine tiefgreifende Änderung im Verhlaten aufgefallen sei.
Jetzt (drei Monate später) sei er voll in die Spielgruppe integriert und
"traue sich viel mehr zu" (eine Bemerkung, die wir immer wieder hören).
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